Schwarzer Tellicherry-Pfeffer (Bio)

Unser Tellicherry ist eine Spätlese. Die empfindlichen Pfefferbeeren werden vorsichtig von Hand geerntet. Das fruchtig-nussige Aroma beim Öffnen der Pfeffertüte wirst du so schnell nicht vergessen. Vom Feinschmecker-Magazin im Mai 2022 gelobt🏆.

Unsere Standardlieferzeit beträgt 1-2 Werktage
Kostenloser Versand ab 75€ (DE)

✔︎ Frische Ernte aus dem aktuellen Jahrgang
✔︎ Traditionell von Hand gepfückt
✔︎ Direkt von der Kooperative
✔︎ Versendet durch Werkstatt für Behinderte

Unser Tellicherry wird erst kurz vor der Reife geerntet. Daher sind die Tellycherrykörner groß und gleichmäßig, intensiv im Aroma und prägnanter in der Schärfe.

Reife Pfefferbeeren schmecken aromatischer als unreife. Tellicherry schmeckt zitrusartig, fruchtig, leicht nussig. Er gibt Gerichten den letzten Schliff.

Kleinbauern inmitten in den Urwäldern des indischen Periyar-Tigerreservats bauen unseren Tellicherry nach strengen ökologischen Richtlinien an.

Wir geben eine Abnahmegarantie und einen Zuschlag von 50 Prozent auf den Marktpreis. Zusätzlich gehen 10 Cent pro Kilo in Schulen und Kindergärten.

Customer Reviews

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G.H.
schwarzer Urwaldpfeffer

Sehr gute Qualität. Freundliches Team und schnelle Lieferung.

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Karin Seehagen
Schwarzer Malabar-Urwald-Pfeffer (Bio)

Ein Pfeffer, der es in sich hat. Nur noch diesen!! Da bleiben keine "Pfefferwünsche" offen. Danke

R
Rainer P.
Ich kann mich nicht entscheiden :-(

Das erste Mal auch den Tellicherry bestellt. Sehr lecker. Ich empfinde ihn etwas milder, dafür fruchtiger als den schwarzen Urwald-Pfeffer. Aber das sind Nuancen. Eigentlich mag ich den Grünen fast noch lieber…ich kann mich nicht entscheiden, werde weiterhin alle als Favoriten haben ;-)

M
Michael Kraemer
Alles bestens

War alles bestens. Bin wie immer vollstens zufrieden

R
Rose Hundal
seit längerer Zeit D E R Pfeffer in meiner Küche

Schärfe und Geschmack überzeugen mich

Tellicherry-Pfeffer kaufen: Welchen Geschmack hat der Bio-Tellicherry von Delidía?

Ein wirklich guter schwarzer Pfeffer sollte nicht nur scharf, sondern vor allem aromatisch sein. Wenn es eine Pfeffersorte gibt, die ein besonders intensives Aroma mit einer prägnanten Schärfe vereint, ist es dieser indische Tellicherry-Pfeffer. Seinen eher blumigen Geschmack und die leicht nussigen Noten verbinden viele Pfeffer-Liebhaber*innen auch mit Sandelholz oder schwarzem Tee. Innerhalb von ca. 20 Sekunden entfaltet sich das lang anhaltende Aroma und geht allmählich in eine prägnante, aber angenehme Schärfe über. Da die Pfefferbeeren für den Tellicherry-Pfeffer besonders lange reifen, schwingt auch immer eine leichte Süße mit.

Das besondere Aroma entwickelt sich schon vor dem ersten Bissen: Beim Mahlen oder Zerstoßen entfaltet unser indischer Tellicherry-Pfeffer einen würzigen, waldigen Geruch und bietet nussige bis harzige Noten, die man bei gewöhnlichem schwarzem Pfeffer vergeblich sucht.

Was macht den indischen Bio Tellicherry-Pfeffer so besonders?

Welcher ist der beste Pfeffer der Welt? Wer Köch*innen und Gourmets fragt, bekommt häufig dieselbe Antwort: schwarzer Tellicherry-Pfeffer aus Indien. Diesen besonderen Status verdankt der Pfeffer dem außergewöhnlichen Ernte- und Herstellungsprozess.

Das Geheimnis liegt in der Spätlese: Anders als bei gewöhnlichem schwarzen Pfeffersorten werden die orange-roten Pfefferbeeren für den Tellicherry-Pfeffer erst kurz vor ihrer vollständigen Reife gepflückt. Sie bleiben so lange in der indischen Sonne, bis die ersten roten Flecken entstehen. Der Spätlese-Pfeffer wird anschließend fermentiert und gewinnt dabei auch seine schwarz-braune Farbe, wodurch er anderen schwarzen Pfeffersorten ähnelt. Ob Tellicherry oder unser schwarzer Urwald-Pfeffer – indische Pfeffer haben einen höheren Anteil an ätherischen Ölen als vietnamesische oder brasilianische Sorten. Das zeigt sich nicht nur durch die glänzende Oberfläche der Körner, sondern vor allem durch das sehr viel intensivere Aroma.

Ein deutliches Qualitätsmerkmal für Bio Tellicherry-Pfeffer sind große und gleichmäßige Körner. Da sie sehr empfindlich sind, müssen die Pfefferbeeren vorsichtig gepflückt und handverlesen für den Pfeffer ausgewählt werden. Diese spezielle Auslese wird auch mit dem Qualitätsstandard “TGSEB” (Tellicherry Garbled Special Extra Bold) bezeichnet.

Wie wichtig der Zusatz “Bio” bei Tellicherry-Pfeffer ist, wird beim Blick in die Supermarktregale leider sehr schnell deutlich. Beim konventionellen Anbau gehören Methoden mit Hitze, Bestrahlung mit Gammastrahlen oder Begasung für die Haltbarmachung zum Standard. Für unseren Bio-Pfeffer gelten deshalb folgende Qualitätsstandards: 

- Sortenreine Ernte
- Traditioneller Anbau in ökologischer Landwirtschaft
- Sonnentrocknung ohne zusätzliche Hitze
- Keine künstlichen Konservierungsstoffe
- Keine Zusatzstoffe (z. B. Glutamat, Geschmacksverstärker)
- Biozertifiziert: DE-ÖKO-044

Wo liegt der Unterschied zu gewöhnlichem schwarzem Pfeffer?

Für gewöhnlichen schwarzen Pfeffer werden unreife grüne Beeren geerntet. Zwar gehört auch der indische Tellicherry-Pfeffer zu den schwarzen Pfeffern; die Unterschiede sind aber groß: Die lange Reifezeit und die sorgfältige Auswahl liefern beim Tellicherry ein wesentlich intensiveres, wärmeres und nussigeres Aroma.

Woher kommt der Tellicherry-Pfeffer von Delidía?

Wie so viele beliebte Gewürze und Pfeffersorten hat auch der Bio Tellicherry-Pfeffer seinen Ursprung in Indien. Genauer gesagt in der Provinz Kannur an der Malabarküste im Südwesten des Landes. Durch die optimalen Wachstumsbedingungen ist das Malabar-Gebiet die Heimat vieler der besten Pfeffersorten der Welt und wird deshalb auch als “Pfefferküste” bezeichnet. 

Seinen Namen verdankt der Tellicherry-Pfeffer der größten Hafenstadt der Region: Bis heute wird ein Großteil des Pfeffers in Thalassery produziert. “Tellicherry” entstand, als die Briten den Ort während der Kolonialzeit umbenannten.

Kochen & Mahlen: Worauf sollte man bei der Verwendung des Tellicherry-Pfeffers achten?

Das Interessante am Tellicherry-Pfeffer: Fragt man Köch*innen und Feinschmecker*innen danach, wozu dieser Pfeffer am besten passt, bekommt man fast immer eine andere Antwort – und die empfohlenen Gerichte gehen vom Wildbraten bis zum Schokoladenkuchen über die volle kulinarische Bandbreite. Grundsätzlich verträgt sich der Tellicherry-Pfeffer wunderbar mit anderen Gewürzen und kommt dadurch in salzigen, süßen und sogar sauren Gerichten zur Geltung. Diese Vielfalt sorgt auch dafür, dass man gewöhnlichen schwarzen Pfeffer fast immer durch die Tellicherry-Variante ersetzen kann und so direkt ein intensiveres und interessanteres Aroma bekommt. Besonders gut eignet sich der indische Pfeffer auch zu Gerichten, in denen herzhafte und süße Geschmacksnoten kombiniert werden. Wir empfehlen, ihn in folgenden Kombinationen auszuprobieren: 
- Wildgerichte mit süßen Geschmacksnoten
- Kräftige Soßen für dunkles Fleisch und Rind
- Gegrillte oder gebratene Steaks
- Braten, Schmorgerichte und Ragout
- (Räucher-)Fisch
- Indische Gerichte 
- Desserts mit Schokolade und Früchten

Tellicherry-Pfeffer mahlen, stoßen oder kochen – was ist richtig?

Aufgrund seiner Vielseitigkeit hat der Tellicherry-Pfeffer seinen festen Platz in unzähligen Küchen weltweit. Wer den Pfeffer mahlen möchte, sollte vorab darauf achten, dass die Pfeffermühle auch passt: Die Körner sind um einiges größer als bei gewöhnlichem schwarzem Pfeffer – kleinere Mahlwerke haben häufig ihre Probleme. Alternativ lässt sich der Pfeffer aber auch gut im Mörser zerstoßen, um ihn entweder angestoßen oder als Pfefferpulver zu verwenden.

Wenn der Tellicherry-Pfeffer direkt mitgegart werden soll, eignen sich dafür ganze Pfefferkörner am besten. Sie können auch länger garen – gemahlener oder zerstoßener Pfeffer sollte aber immer möglichst frisch auf die Gerichte kommen, um das intensive Aroma zu bewahren. Tellicherry eignet sich deshalb auch wunderbar als Pfeffer zum Nachwürzen am Tisch – eine gute Ergänzung ist unser mildes Fleur de Sel de Guérande.

Bio Tellicherry-Pfeffer kaufen: Warum sind die Preise oft so hoch?

Die Ernte und Herstellung von Tellicherry-Pfeffer ist mit viel Handarbeit verbunden und jedes Jahr gibt es nur eine begrenzte Menge an Pfefferbeeren, die verarbeitet werden können. Bis zu einem bestimmten Punkt sind die hohen Preise also gerechtfertigt – immerhin gehört diese Pfeffersorte zu den exklusivsten Produkten in der Feinschmecker-Küche. Das Problem: Wer Tellicherry-Pfeffer im Supermarkt oder bei größeren Online-Shops kaufen will, soll schnell 10 € und mehr für eine kleine 30 g Dose zahlen. Mit unserem Ansatz bei Delidía wollen wir zeigen, dass echter, fair gehandelter Tellicherry-Pfeffer auch bezahlbar sein kann.

Bio Tellicherry-Pfeffer als Jahresvorrat kaufen bei Delidía

Wir bieten unseren hochwertigen Tellicherry-Pfeffer direkt in der 250 g Vorratspackung an, die auch bei Pfeffer-Liebhaber*innen für ca. ein Jahr ausreichen sollte. Durch diese Großpackungen sparen wir Geld bei der Lagerung, beim Transport und bei der Verpackung. Zusätzlich verzichten wir (fast) vollständig auf teure Werbung und können unsere Ersparnisse auch an unsere Kunden weitergeben. So haben wir die Möglichkeit, den Bio Tellicherry-Pfeffer zu einem fairen Preis anzubieten und unseren Teil dazu beizutragen, dass dieser geschmackliche Luxus auch für den normalen Geldbeutel bezahlbar wird.

Tellicherry Pfeffer von Delidia mit Weißbrot und Olivenöl

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