Salzmühlen – Salzgenuss von grob bis fein

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Frische Zutaten sind wahrscheinlich die wichtigste Komponente für eine gelungene Mahlzeit. Neben Gemüse, Kräutern oder Fleisch sorgt frisch geriebenes Salz aus der Salzmühle für das perfekte Finish beim Würzen. Eine gute Salzmühle – gefüllt mit dem besten Salz – bereitet deshalb auch in der Alltagsküche eine Menge Freude.

 

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Grob und fein geriebenes Salz kann in der Küche zu ganz unterschiedlichen Zwecken verwendet werden und schmeckt je nach Körnung ganz unterschiedlich.
  2. .Salz und Pfeffermühlen funktionieren nach denselben mechanischen Prinzipien - der Unterschied liegt vor allem darin, aus welchem Material sie gefertigt sind.
  3. Nicht jedes Salz sollte in der Salzmühle zerrieben werden: Gourmetsalze mit einem hohen Restfeuchtegehalt können das Mahlwerk verkleben oder beschädigen.  

 

Salz frisch mahlen: Warum sich eine Salzmühle lohnt

Wer beim Kochen zum Würzen eine Prise Salz benötigt, benutzt das für wahrscheinlich einen Salzstreuer oder die Finger. Dafür, dass man trotz des zusätzlichen Arbeitsschrittes eine Salzmühle in der Küche griffbereit haben sollte, sprechen ein paar ziemlich gute Gründe: Denn anders als beim fertig abgepackten Supermarktsalz bestimmt man mit frisch gemahlenem Salz aus der Mühle die Körnung ganz einfach selbst – und beeinflusst damit auch den Geschmack des Endergebnisses.

Grob gemahlene Salzkristalle kommen aufgrund ihrer größeren Oberfläche auch stärker in Kontakt mit den Geschmacksknospen auf unserer Zunge. Die Körner werden intensiver, würziger und salziger wahrgenommen. Fein gemahlene Salzkristalle lösen sich im Gegensatz dazu schneller in Flüssigkeiten auf. Sie harmonieren also besser mit anderen Zutaten und stechen beim Würzen nicht so stark hervor. Je nachdem, zu welchem Zweck das Salz zum Einsatz kommt, kann der Mahlgrad der Salzmühle also darüber entscheiden, wie ein Gericht am Ende schmeckt.

Herkömmliches Salz aus dem Supermarkt enthält in der Regel Rieselhilfen wie Calciumcarbonat (Kalk) oder Magnesiumcarbonat – wir streuen beim Kochen also kein reines Natriumchlorid in den Topf. Das verleitet auch dazu, mehr Salz zu verwenden, als tatsächlich notwendig ist. Hier sollte man besonders vorsichtig sein, denn ein zu hoher Salzkonsum ist mit gesundheitlichen Risiken – Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – verbunden, weshalb auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, eine tägliche Zufuhr von 6 g nicht zu überschreiten. Würzen mit frisch gemahlenen Salzkristallen aus der Mühle kann also dabei helfen, weniger Salz zu verwenden und sich bewusster mit seinem eigenen Salzkonsum auseinanderzusetzen.

Wie funktioniert eine Salzmühle?

Die meisten Salzmühlen funktionieren nach dem gleichen, einfachen Mechanismus: Mithilfe eines Drehkopfs oder einer Kurbel werden die groben Salzkristalle aus dem Füllgehäuse der Mühle in ein Mahlwerk befördert. Dort geraten sie zwischen die ineinander greifenden Zähne der Mühle und werden durch die Drehung an der Kurbel zu kleinen Stücken zerrieben. Dabei kommen auch die verschiedenen Körnungen zustande: Je größer die Abstände zwischen den Zähnen, desto grober ist auch der Mahlgrad.

Salz- oder Pfeffermühle: Wo ist der Unterschied?

Salz in der Pfeffermühle mahlen, oder umgekehrt? Davon raten Köch*innen ab. Denn mechanisch funktionieren die beiden Küchenhelfer zwar identisch, allerdings müssen ihre Mahlwerke ganz unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen.

Bei Salzmühlen ist vor allem der Korrosionsschutz wichtig: Salz neigt nämlich dazu, Mahlwerke aus Metall anzugreifen und Rost zu verursachen. Um das zu vermeiden, werden gute Salzmühlen meistens aus rostfreiem Edelstahl oder aus Keramik gefertigt. Keramikmühlen bieten dabei den zusätzlichen Vorteil, dass sie sehr viel leichter zu reinigen sind als Salzmühlen aus Stahl. Beim Mahlen von Pfeffer tritt dieses Problem nicht auf. Stattdessen ist es hier wichtig, dass die Mühle die Pfefferkörner besonders zuverlässig schneidet. Dazu eignen sich vor allem die besonders scharfen Mahlwerke aus Edelstahlmühlen.

Wie erkenne ich eine gute Salzmühle?

Obwohl man sie in jedem Supermarkt bekommt, sind Einweg-Salzmühlen aus Plastik wohl die schlechteste Wahl: Schließlich gehen sie nicht nur besonders leicht kaputt und erhöhen das Risiko, dass winzige Plastiksplitter im Essen verteilt werden. Sie sind auch nicht besonders nachhaltig und müssen weggeworfen werden, sobald die Mühle leer ist.

Was das Mahlwerk betrifft, sollte man bei der Wahl darauf Acht geben, dass die Mühle für das Zerreiben von Salz geeignet ist. Mahlwerke aus Acryl können zwar nicht rosten, sie zerreiben die harten Salzkörner allerdings meistens nicht fein genug. Anders ist das bei Mühlen aus rostfreiem Edelstahl oder Keramik, die auch nach langem Gebrauch zuverlässig funktionieren. Woraus der sogenannte Korpus der Salzmühle gefertigt ist, ist in erster Linie Geschmackssache – besonders beliebt sind Modelle aus Holz, Stahl, Acryl oder Glas. Wichtig ist nur, dass das Gewürz vor Feuchtigkeit geschützt ist, um zu verhindern, dass es in der Mühle verklumpt.

Wer sein grobes Meersalz in verschiedenen Körnungen verwenden möchte, sollte beim Kauf einer Salzmühle darauf achten, dass sich der Mahlgrad verstellen lässt. Für besonders schnelles, unkompliziertes Zerreiben von Salzkristallen gibt es mittlerweile Salzmühlen, die elektrisch betrieben werden.

 

Gut zu wissen: Bei manchen Salzmühlen befindet sich das Mahlwerk im Kopf der Mühle. Wer sie benutzen will, muss sie also umdrehen. Dafür fallen beim Aufbewahren keine Krümel mehr auf den Tisch.  

 

Kochen mit der Salzmühle: Was muss ich dabei beachten?

Frisch geriebenes Salz aus der Mühle lässt sich sehr leicht in den Küchenalltag integrieren. Wichtig ist es dabei zu wissen, welche Körnung, sich zur Zubereitung welcher Speisen eignet:

  • Feine Texturen: Für Salatdressings oder leichte Speisen
  • Mittlerer Mahlgrad: Für die Alltagsküche (Fisch, Fleisch, Suppen)
  • Grober Mahlgrad: Eiweißhaltiges, Gebratenes, zum Garnieren (Fleisch, Hühnchen, reichhaltigere Soßen)

So säubert man eine Salzmühle

Damit die Mühle nach dem Gebrauch nicht verklebt, muss sie in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Die meisten Salzmühlen sind nicht spülmaschinenfest – viel besser ist es deshalb, das Mahlwerk mit einem trockenen Pinsel von den Salzablagerungen zu befreien.

 

Ein alter Trick zum Säubern von Salzmühlen: Einfach die Mühle mit trockenen Reiskörnern befüllen und einmal in allen Mahlstufen zerkleinern. Reis hat eine härtere Konsistenz als Salz und nimmt im Mahlgang alle Salzrückstände einfach mit. Außerdem bindet Reis die Restfeuchte des Salzes an sich und haftet deshalb besonders gut an den Gewürzresten.  

 

Welche Mühle für welches Salz?

In der Welt der Salze gibt es viele verschiedene Sorten – manche davon können problemlos gemahlen werden, andere lieber nicht. Besonders gut eignen sich grobe Steinsalze mit einer Korngröße von etwa 4 mm – am bekanntesten ist hier wahrscheinlich das pinke, grobkörnige Himalayasalz.

Meersalze mit einem hohen Restfeuchteanteil sollten dagegen auf keinen Fall in der Salzmühle landen. Sie greifen Mühlen aus Metall besonders schnell an und bringen sie zum Rosten. Bei Salzspezialitäten wie Fleur de Sel wäre das Zerkleinern in der Salzmühle außerdem viel zu schade: Die feinen Salzflocken setzen gerade aufgrund ihrer einzigartigen Struktur auch ein besonderes Aroma frei.

In der Salzmühle können nicht nur reine Salze, sondern auch Gewürzsalze aufbewahrt und gerieben werden. Frische Kräuter und Gewürze, wie Pfeffer, Oregano oder Chili, setzen beim Mahlen ihr Aroma gleichzeitig mit dem Salz frei und machen das Würzen noch einfacher.

Meersalz von Delidía ohne Salzmühle genießen

Der wichtigste Teil einer Salzmühle ist nicht etwa das Mahlwerk, das Gehäuse oder die Kurbel, sondern der Inhalt. Ob gerieben oder pur: Echter Salzgenuss ist immer nur dann möglich, wenn schon bei der Herstellung mit größter Sorgfalt und viel Leidenschaft vorgegangen wird. Genau so arbeitet auch der Salzgärtner (Paludier) Francis, der auf der französischen Halbinsel Guérande die vielleicht besten Meersalze der Welt herstellt und mit uns zusammen nach Deutschland bringt. Seine beiden Meersalzvariationen kommen jedes Jahr frisch zu uns nach Deutschland – für die Salzmühle sind sie deshalb zu feucht. Sie zu probieren, lohnt sich trotzdem.

Francis’ grobes Meersalz ist der perfekte Begleiter im Küchenalltag: Die besonders großen Salzkristalle setzen beim Kochen ganz besonders langsam ihr einzigartiges Aroma frei. Anders als andere Speisesalze kommt das Gros Sel ganz ohne den Zusatz von Geschmacksverstärkern, Rieselhilfen oder Konservierungsmitteln aus. Ein echtes Naturprodukt aus liebevoller Handarbeit, mit dem Nudelwasser, Frühstücksei, Pastagerichte und Salate schnell und einfach gewürzt werden – kaum ein Meersalz kann so vielseitig verwendet werden.

Die berühmte Salzspezialität Fleur de Sel ist zwar nichts für die Salzmühle, sollte aber trotzdem jede/r probieren. Geschmacklich sind die knusprigen Flocken, die nach dem ersten Biss langsam auf der Zunge zerschmelzen, ein echtes Erlebnis. Man verwendet es am besten als Finishing Salt auf Fleisch, Fisch oder Gemüsegerichten – selbst ein frisch gebackenes Brot wird mit einer Prise Fleur de Sel zur Delikatesse.

Was macht die Meersalze von Delidía so besonders?

Eine Prise Salz – aus der Salzmühle, dem Salzstreuer, oder einfach so – kann zu jeder Mahlzeit den entscheidenden Unterschied ausmachen. Mit unseren einzigartigen Meersalzen von der französischen Atlantikküste holen wir diese besonderen Genussmomente wieder in den Küchenalltag. Das funktioniert auch dank unserer fairen Preise, die wir durch den Versand in Vorratspackungen, den Kampagnenverlauf und unseren Verzicht auf aufwändiges Marketing anbieten können. Zusätzlich garantieren wir:

  • Jahrgangsreine Herstellung
  • Natürliches Meersalz und Fleur de Sel – handgeschöpft im Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Guérande
  • Einzigartiger, milder Salzgeschmack
  • Ökologische und nachhaltige Herstellung mit traditionellen Methoden
  • Naturbelassenes Salz ohne Zusätze – keine Rieselhilfen, Geschmacksverstärker, Glutamat oder Konservierungsstoffe
  • Kurze Transportwege ohne Zwischenhandel
  • Faire Kaufpreise durch Großpackungen: Edles Meersalz ab 4 € / Kilo

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